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geiles wetter..skaten skaten skaten..

geiles wetter..skaten ohne ende..sonne..chillen..mein erster eintrag..ohja..
28.4.06 18:19







wo faschismus zum alltag wird..wird widerstand zur pflicht!
28.4.06 18:50


Faschisten (Neofaschisten)
Der Faschismus wurde 1919 durch B. Mussolini begründet. Er lebt von der Idee eines totalitären Staates unter der autoritären Führung eines einzelnen (Duce) und vom grundsätzlichen Gegensatz gegen Kommunismus, Demokratie und Liberalismus.

Beispiele:

Faschismus des "Duce" Mussolini in Italien 1919 bis 1943 (Sturz M.'s)
Diktatur des "Caudillo" Franco in Spanien 1936 bis 1975 (Tod Francos)
Diktatur des Antonio de Oliveira Salazar in Portugal 1933 (Estado Novo) bis 1970 (Tod S.'s)
Verschiedene Militärdiktaturen in Südamerika heute
Graue Wölfe (Türkei/BRD)
Alle jene, die Antisemitismus und Judenvernichtung als Abweichung vom ansonsten richtigen faschistischen Weg ablehnen und unter Anwendung sozial revolutionärer Parolen für die Wiederherstellung faschistischer Herrschaft oder (in ihren Worten) des einzig wahren "Volkssozialismus" eintreten, müsste man als Neofaschisten bezeichnen.

Faschisten erkennt man in aller Regel daran, dass sie offen oder heimlich drei Grundprinzipien verfolgen:

Der Staäkere hat immer Recht (und weil das ihrer Meinung nach so ist, ist natürlich auch immer das Recht auf seiten des Stärkeren). Gewalt ist ein legitimes Mittel, um das Recht des Stärkeren durchzusetzen.
Menschen sind von Natur aus ungleichwertig. Es gibt welche, die stehen von Natur aus immer oben (z.B. Leute mit grünen Augen), und andere, die von Natur aus nach unten definiert werden (z.B. Brillenträger oder Ausländer etc.).
Weil das alles so ist, brauchen Faschisten einen Führer, der oben an der Spitze steht und der durch seine Stärke all jenen Kraft gibt, die zu ihm halten, und ihnen sagt, wo's langgeht
(AG - SOS - RASSISMUS).


Aus dem Strafgesetzbuch (¶ 86) der Bundesrepublik Deutschland
Wer Kennzeichen wie Fahnen, Abzeichen, Uniformstuecke, Parolen oder Grussformeln (Hitlergruss) ehemaliger nationalsozialistischen Organisationen verwendet,wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldbusse bestraft. Anzeigen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen!


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Nazis (Neonazis)
Wer heute immer noch oder schon wieder die Ideologie und die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse des Nationalsozialismus für erstrebenswert, verteidigungswürdig und nachahmenswert haelt bzw. sie in seinen Schriften und Taten verherrlicht, gleichviel ob als "Einzelkämpfer" oder als Organisation, der muss zur Gruppe der Neonazis gerechnet werden.

Die nationalsozialistische Weltanschauung gründet vor allem auf zwei Texten: 1. Hitlers "Mein Kampf", 2. A. Rosenbergs "Der Mythos des 20. Jahrhunderts". Der Nationalsozialismus ist eine Form des Faschismus. Er unterscheidet sich vom historischen Faschismus Mussolinis durch den Rassismus (den Wahn einer arischen Überlegenheit), den Antisemitismus und seine industrialisierte Mordpraxis, die Perfektion in der Nutzung des gesamten Staatsapparates fuer die gnadenlose Durchsetzung der Führerideen. Er entspricht dem Faschismus in jeder anderen Hinsicht, besonders in seinem grundsätzlichen Antikommunismus, Antidemokratismus, Antiliberalismus und seinem Irrationalismus.


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Nationalismus
Mit Nationalismus wird eine Einstellung bezeichnet, die die legitime Liebe zum eigenen Land übersteigt, das eigene Volk zum höchsten Sinn des Daseins macht und die ganze Hingabe des einzelnen für dieses Volk fordert.
Mit dem Nationalsozialismus verbindet sich ein übersteigerter Anspruch auf Selbstbehauptung, eine arrogante Exklusivität und ein Überlegenheitsgefuehl gegenüber anderen Nationen. Solcher Nationalismus steht der Annäherung zwischen den Voelkern feindlich gegenueber und kann in Fremden- oder Rassenhass abgleiten. Die Interessen der eigenen "Volksgemeinschaft" werden überbetont. Grundsätze der repräsentativen parlamentarischen Demokratie werden abgelehnt, und rassistische Tendenzen verbinden sich mit ihm. Dieser Nationalismus ist geprägt durch die Bildung zahlloser Gruppen mit einer militanten Anhängerschaft und der Verbreitung von extremistischen, rassistisch- en und ausländerfeindlichen Inhalten sowie durch die Teilnahme an Wahlen. Dieser Nationalismus kann sich heute z.B. darin ausdrücken, dass an hessischen Schulen auch die erste Strophe des sog. Deutschlandliedes gelernt werden muss:

"Deutschland, Deutschland ueber alles, über alles in der Welt..."


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Ausländerfeindlichkeit
Auch wenn in der BRD oft von Auslaenderfeindlichkeit gesprochen wird, geht es um Rassismus. Der Begriff Auslaenderfeindlichkeit meint, dass eine Feindschaft gegenueber Auslaendern gegeben sei - uebersehen wird aber, dass gleichzeitig eine deutliche Trennung zwischen z.B. Schweden, Franzosen, Hollaendern usw. einerseits und z.B. Tuerken, Kanaken, Afrikanern usw. andererseits vollzogen wird. Lies also bitte bei Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit weiter.


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Fremdenfeindlichkeit
Neben dem programmatischen Rassismus gibt es eine Ablehnung von Fremden, die als Auslaender- oder Fremdenfeindlichkeit bezeichnet wird und in dem Gefuehl der Überlegenheit des eigenen Volkes begründet ist. Mit dieser Fremdenfeindlichkeit werden ablehnende Einstellungen und Verhaltens- weisen bezeichnet, die Menschen wegen anderer Herkunft, Sprache, Religion oder Kultur diskriminieren.
Gemeinsam ist der Fremdenfeindlichkeit bzw. dem Ethnozentrismus und dem Rassismus, dass sie von der Überlegenheit und Höherwertigkeit, der gerechten Unterordnung der Minderheit ausgehen. Ungleichwertigkeit zwischen den Gruppen werden behauptet und Diskriminierungen gerechtfertigt. Unterschiedlich sind die Behauptungen, worauf das Ungleichverhältnis beruht: Der Ethnozentrismus geht von der Überlegenheit der eigenen Kultur aus, der Rassismus darueber hinaus von der angeblichen Überlegenheit des sog. "Erbgutes". Der Rassismus geht also von der prinzipiellen Unveränderbarkeit der behaupteten Ungleichheit und Ungleichwertigkeit aus (n. F. Heckmann, !987).
Von einem rassistischen Verhalten ist dann zu sprechen, wenn einzelne oder Gruppen daran festhalten, dass Diskriminierungen von anderen, z.B. aus biologischen Gründen, zu rechtfertigen seien. Wo diese Unterschiede zwischen den Menschen interpretiert und zu eigenen Gunsten gewertet werden, da handelt es sich um Rassismus.
Nicht die Wahrnehmung eines Unterschiedes ist also entscheidend, sondern der Gebrauch des Unterschieds zum eigenen Vorteil und als Waffe gegen das Opfer. Die angeblichen, z.B. biologischen Merkmale des anderen werden negativ gesehen. Der Rassist rechnet sich selbst zur guten Welt und seine Opfer zur Welt des Bösen. Der Sinn und Zweck des Rassismus liegt in der Vorherrschaft. Wo Rassismus auftaucht, da geht es um die Unterdrückung von Menschen.


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Radikal
Radikal ist und bleibt für mich ein positiver und hoffnungsvoller Begriff, der es nicht verdient, einer rechtsextremen oder gar militant-faschistischen Organisation zugeschrieben zu werden. Denn der lateinische Begriffsursprung "radix" oder "radicalis" erinnert daran, dass das Radikale "bis in die Wurzel" dringt und nicht identisch ist mit dem Extremen (extremus = der äusserste bzw. letzte Teil).
Das ist keine Wortklauberei, sondern soll zur Orientierungshilfe und Wertefindung beitragen. Oft wird geklagt, rechtsextreme Einstellungen seien ein Ergebnis von Orientierungslosigkeit und Werteverfall. Nun, so füge ich hinzu, dann lasst uns das im Umgang mit Schülern schnellstens ändern, indem wir mit ihnen gemeinsam gruendlich "bis in die Wurzel" der politischen Erscheinungen vordringen.
Eine radikale Sicht auf aktuelle Erscheinungsformen von personaler, struktureller und institutioneller Gewalt hat Erinnerungs-, Erkenntnis- und Aufklärungsarbeit zur Konsequenz und eröffnet perspektivische Handlungsmöglichkeiten. Sie verhindert unreflektierte Anpassung oder Unterordnung und fördert das Bedürfnis von Schülern, die normierte Erwachsenenwelt zu hinterfragen und andere als vorgegebene Bedürfnisse bei sich zu entdecken. Wenn wir uns daraufeinlassen, uns mit unseren Schuelern radikal gegen Gewalt und Rechtsextremismus zu verhalten, dann tragen wir gleichzeitig zu einem couragierten Denken und Handeln bei, das seinerseits wiederum gegen einen Untertanengeist immunisiert, der besonders in rechtsorientierten Kreisen anzutreffen ist.

(aus: G. u. A. Preuschoff, Gewalt an Schulen. PapyRossa Verlag, Koeln 1992 - s. auch S. 349)


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Rechtsradikalismus
Im Terminus "Rechtsradikalismus" ist die zweite Begriffshälfte in der Tradition der bürgerlichen Aufklärung positiv besetzt im Sinne des "an der Wurzel packen", also an der Wurzel jener Herrschaftsverhältnisse, die Emanzipation verhindern. Mit dem Begriff "rechts" entsteht hier eine eher bizarre Verbindung, nun gerichtet gegen die politischen und sozialen Traditionen von Emanzipationsbewegungen, insbesondere der Arbeiterbewegung.


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Rechtsextremismus
Rechtsextremismus liegt immer dann vor, wenn die beiden Grundelemente der "Ungleichwertigkeit von Menschen" und die der Gewaltakzeptanz zusammenfliessen. Der Ungleichwertigkeit von Menschen als zentralem, integrierendem Kernstück rechtsextremistischer Ideologien entsprechen etwa folgende Facetten:

Nationalistische bzw. "völkische" Selbstübersteigerung,
Rassistische Sichtweise/ Fremdenfeindlichkeit,
Unterscheidung von "lebenswertem" und "unwertem" Leben (etwa durch Eugenik),
Behauptung "natürlicher" Hierarchien (über Soziobiologie),
Betonung des "Rechtes des Stärkeren" (Sozialdarwinismus),
Totalitäeres "Norm"-Verständnis, d.h. Ausgrenzung des "Andersseins".
Der Gewaltperspektive und -akzeptanz als zentralem, integrierendem Kernstück rechtsextremistischen politischen Verhaltens entsprechen etwa folgende Facetten:

Ablehnung rationaler Diskurse/Überhöhung von Irrationalismen,
Betonung des alltäglichen "Kampfes ums Dasein",
Ablehnung demokratischer Regelungsformen von sozialen und politischen Konflikten,
Betonung autoritärer und militaerischer Umgangsformen und Stile.


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Aggression
Manche Aggressionstheorien verstehen Aggression als Verhalten, andere definieren sie als Bedürfnis. Wenn Aggression ein Verhalten ist, das auf Schädigung und Verletzung zielt, so ist sie wegen ihrer negativen Folgen nicht erwünscht. Wird Aggression als "affektbedingtes Angriffsbedürfnis" (dtv-Lexikon) verstanden, so ist sie etwas ganz "Normales", das jeder von uns fast taeglich spürt und das keinesfalls unterdrückt werden sollte. Vielmehr kommt es darauf an, Aggressionen auf offene, nicht verletzende Art auszutragen.
Unstrittig ist, dass Frustration (die Einschränkung von Bedürfnissen und Zielen) Aggression fördert. Aber nicht jede Einschränkung führt zu Aggression - aggressives Verhalten ist von mehreren Faktoren abhängig.
Bewiesen ist heute auch, dass ein geringes Selbstwertgefühl, Versagen in der Schule und ein negatives Selbstbild Aggressionen begünstigen (Schwind/ Baumann). Aggressionen koennen sich aber auch nach innen richten und zu Sprachstörungen, Krankheiten, Depressionen oder im Extremfall zu Selbsttötungsabsichten führen. Wut und Angst sind Gefühle, die sich hinter aggressivem Verhalten verbergen. Es sind "normale" Gefühle, die jeder Mensch hat und derer sich niemand zu schämen braucht. Unterdrückte Gefühle wirken im Unbewussten weiter und tauchen versteckt wieder auf - und unterdrückte Energie sucht sich Ersatzziele. "Viele der bekannten Formen fehlgeleiteter Aggression wie Herrschsucht, Vorurteile und Grausamkeit gegen Schwächere lassen sich zurückführen auf innerhalb der Familie entstandene, aber unterdrückte aggressive Gefühle." (Bach/Goldberg)
Fassen wir zusammen: Aggressionen, verstanden als "affektbedingtes Angriffsbedürfnis" oder gar als Verhalten, das nicht passiv ist, hat jeder Mensch in unseren Breitengraden. Sie auf nicht-verletzende Art in offener Konfrontation ausdrücken zu dürfen und sich der dahinterstehenden Gefühle nicht schämen zu muessen, sollte das Recht eines jeden Menschen - insbesondere eines jeden Kindes - sein. In der Schule sollten die verschiedensten Konflikte offen ausgetragen werden dürfen. Hierzu muss Zeit und Raum geschaffen werden, und viele Kinder werden die Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer brauchen, damit sie Möglichkeiten finden, Konflikte fair auszutragen.
Aggressionen in Form von unsozialem, destruktivem Verhalten hingegen ist Ausdruck geringer Selbstachtung und tiefer Verunsicherung, von Angst und Frustration. Sie muss als Hilferuf verstanden werden.


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Gewalt
Manifestiert sich Aggressivitaet derart, dass Menschen zielgerichtet physisch oder psychisch geschädigt werden, wird von Gewalt gesprochen. Gewalt ist immer an Macht geknuepft, denn nur Macht ermögIicht dauerhafte, zielgerichtete Aggressionen wie

Schlägereien mit Körperverletzung
Kindesmisshandlung,
Raub,
Sachbeschädigung und Zerstörung,
körperliche und sexuelle Belästigung, gewaltsames eindringen in Schutzräume,
Tötung, Totschlag,
Mord.
Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung hat den Begriff der strukturellen Gewalt geprägt, womit er gesellschaftlich grundlegende Ordnungssysteme und oekonomische Prinzipien meint, die materielle, soziale und ideelle menschliche Entwicklungen und Lebenszukunft verhindern.
Strukturelle Gewalt wird legal ausgeübt in Form von Massnahmen, Erlassen und Gesetzen, die viele Menschen nicht durchschauen und die höchst selten in ihrem Interesse liegen, die sie aber doch auf eine für sie diffuse Weise mittragen. So muessen Schrebergärten und natürliche Grünflächen Autobahnen weichen, werden Mieten erhöht, Gelder gestrichen, Abgaben verlangt, Landschaften mit Müll vollgekippt, Kindereinrichtungen und Modellversuche, die breiten Anklang finden, von Sparmassnahmen bedroht. Es ist widersinnig, dass Gewalt minimierende Projekte (wie Kinderbauernhöfe, Jugendzentren, Arbeitsgemeinschaften, Jugendcafe's und Fördermassnahmen) gestrichen werden, während gleichzeitig ueber zunehmende Gewalt geklagt wird!

(aus: G. u. A. Preuschoff, Gewalt an Schulen. PapyRossa Verlag, Koeln 1992 - 5. auch 5. 349) (...)


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Gewaltlose Strategien entwickeln - sich an Leitbildern orientieren
Mit Gewalt und Gewaltanwendung muss man sich nicht abfinden. Gewaltanwendung in der Gesellschaft laesst sich vermindern, Gewaltanwendung in der Erziehung lässt sich vermindern, Gewaltanwendung unter Partnern zerstört die Partnerschaft, internationale Gewalt lässt sich kontrollieren und regulieren und verhindern. Mahatma Ghandi hat vorgelebt, was Gewaltlosigkeit bewirken kann, Martin Luther King hat mit seinem Lebenszeugnis aufgezeigt, welche Macht und welches Veränderungspotential in der Gewaltlosigkeit steckt, in der richtig angewandten gewaltlosen Aktion. Wir können Strategien der Gewaltlosigkeit entwickeln, in unseren Jugendgruppen, in der Gesellschaft, in der Schule, in der Familie, in unserer Partnerschaft. Streitigkeiten lassen sich anders lösen als durch Gewalt. Konflikte lassen sich anders bearbeiten als durch Gewalt. Wir müssen die Kultur des Streites lernen und die Kultur der Konfliktaustragung lernen. Da sind wir alle noch Anfänger.

(Rudi Pahnke, Textauszug aus dem Kirchentagsreferat: Was koennen Jugendliche gegen Gewalt tun, ZaW, Dortmund, 1991) (...)


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Hass
Hass: ein gegen Personen oder soziale Gruppen (Stände, Völker, Rassen, Minderheiten) gerichteter Vernichtungsaffekt, von besonders stark ausstrahlender Wirkung auf alles mit den gehassten Personen Zusammenhängende. Im Unterschied zur Antipathie ist der Hass besonders affektstark, aber vom "gerechten" Zorn zu unterscheiden. Tatsächlich entsteht Hass oft aus Gründen, die dem Bewusstsein zunächst entzogen sind, z.B. aus Angst, verletztem Selbstgefühl, Umschlagen von Liebe in Hass (Hassliebe, Ambivalenz). Das Bewusstmachen der seelischen Gruende kann oft zur Überwindung des Hasses beitragen. (aus: Brockhaus Enzyklopaedie)

(aus: Projekthandbuch Rechtsextremismus, 1989. Shirin Pargas)


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Sexismus
"Verhaltensweisen, die einen Menschen aufgrund seines Geschlechtes benachteiligen. Mit Sexismus kennzeichnet insbesondere die Frauenbewegung das diskriminierende Verhalten von Männern gegenueber Frauen in Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft. Sexismus beruht auf dem Vorurteil, dass die Frau aufgrund ihrer biologischen Geschlechtszugehoerigkeit dem Mann körperlich und intellektuell unterlegen sei. Sexismus wird überall dort deutlich, wo Frauen zuerst als Geschlechtswesen und erst dann als Menschen betrachtet und behandelt werden."

(aus: "Aktuell-Lexikon", Chronik Verlag)

Sexismus ist der Glauben an die Höherwertigkeit des männlichen und die Minderwertigkeit des weiblichen Geschlechts. Der Begriff Sexismus wurde in Anlehnung an den Begriff Rassismus gepraegt. Er bezieht sich nicht nur auf individuelle Vorurteile, sondern auch auf institutionalisierte Diskriminierung.

Sexismus zieht sich wie ein glühender roter Faden durch die Geschichte und die alltäglichen Lebensbereiche von Frauen. Die verharmlosende Begriffserklärung "Benachteiligung der Frau" ist bei weitem nicht ausreichend für eine von Männern dominierte Kultur, die kontinuierliche Herrschaft und Gewalt gegen Frauen ausübt.

Aufrechterhalten und gestützt wird Sexismus durch die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen: Aufgrund ihrer Gebärfaehigkeit und der damit verbundenen Schwangerschaft wird den Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft der Bereich des Haushalts und der Kindererziehung zugewiesen. Sie sind ausserdem zustaendig für die Rekreation des Mannes, in der Familie soll er sich erholen, um seine gesellschaftlich anerkannte Arbeitskraft zu erhalten. Zugleich wird der Erziehungsarbeit und Hausarbeit der Frauen eine geringe Bedeutung beigemessen, sie wird unbezahlt geleistet. Die Zuordnung der Frauen in den häuslichen Bereich hat erhöhte Verfügbarkeit und Machtlosigkeit zur Folge: Frauen haben keinen Zugang zum Bereich der Öffentlichkeit, zu finanziellen Ressourcen, zur politischen Macht. Der Sexismus in unserer Gesellschaft liegt in der irrigen biologischen Ansicht begründet, die "natürliche" Bestimmung der Frauen liege in der Familie.
"Feminismus ist als politische Bewegung die Antwort auf alle Spielarten des Sexismus, denen Frauen gegenwärtig ausgeliefert sind. Feminismus bedeutet Kampf gegen den Sexismus.





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28.4.06 18:58


KEIN GOTT

KEIN STAAT

KEIN MIETVERTRAG
28.4.06 19:06





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